Archiv für März, 2009

geschrieben von Johannes (27. März 2009)
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Im Bundesstaat South Australia angekommen wird man gleich von diversen übergrossen Hinweisschildern darauf aufmerksam gemacht, dass die Einfuhr von Kartoffeln, Gemüse oder Obst verboten ist und die Quarantänebestimmungen nicht zu verletzen. Schlechte Zeiten für Vegetarier - oder? - Nein, gibts ja drüben auch wieder welches zu kaufen und ausserdem noch all das eigene das wir beim Grenzübertritt vergessen hatten. Gleich in der ersten Stadt unter den neuen Einkauf gemischt war alles wieder in Ordnung.

Diese erste Stadt war Mount Gambier eine kleine unaufregende Kleinstadt wie viele andere aber auch, aber erwähnenswert wegen ihres Wasservorrates. In Mt. Gambier gibt es einen uralten inaktiven und relativ flachen Vulkankrater in dem sich ein See gebildet hat. Die Besonderheit ist seine wunderschöne Blaue Farbe die sich je nach Jahreszeit von strahlend Blau in ein ebenso strahlendes türkis ändert. Warum das so ist konnte uns keiner so wirklich erklären, aber kreativerweise nennen sie ihn Blue Lake. Vergleicht man ihn mit dem unmittelbar benachbarten Valley Lake (dunkelgrün bis unaufregend matschfarben) hat er den Namen auf jeden Fall verdient.

Und um damit fortzufahren, womit ich eigentlich meinen letzten Eintrag beendet habe, komme ich nun zu South Australia, dem Bundesstaat der sich sogar auf seinen Autokennzeichen als “The Festival State” bezeichnet. Wir landen mit unserem Spaceship Espacio also an einem Wochenende in Adelaide mit der Information im Gepäck, dass tatsächlich zur Zeit ein Festival stattfinden soll. Also schnell einen Stadtplan organisiert und erfahren, dass gerade sogar zwei gleichzeitig laufen. Eines kostet 100 Aussie Dollar Eintritt, das andere ist frei. War also schnell entschieden auf welches wir gehen. Fringefestival heisst es und als wir so spätnachmittags aufkreuzten vermittelte es eher den Eindruck eines zu gross geratenen Kindergeburtstags. Na wenigstens gab es was zu essen und wir tranken mit schlechter Vorbildwirkung zwischen den Kindern unsere selbstmitgebrachten Bierdosen aus.
Zu späterer Stunde entwickelte sich das Getummel zu einem Jahrmarkt ähnlichen Fest mit einigen Vorführungen von Strassenkünstlern. Für den Preis war es also doch nicht so schlecht und echtes Festival mit echter Musik kostet eben echtes Geld.
Wir richteten uns wieder in Strandnähe auf einem Parkplatz mit WC und Dusche ein. Die erste Nacht war ruhig weil wir erst spät kamen, aber die zweite Nacht dauerte wieder bis in den mittelfrühen Morgen weil sich hier temporär auch je ein Paar aus der Schweiz und aus Belgien niedergelassen hatten und zu mitternächtlicher Stunde zwei deutsche Mädels mit einem weiteren Schweizer und einem Italiener im Gepäck auftauchten. Letzterer zauberte um halb ein Uhr Früh auf der Gehsteigkante noch eine Hühnerbrust mit Schwammerlsauce.

In Adelaide herrschte wieder wolkenloser Himmel und Sonnenschein mit idealen Temperaturen für einen Stadtrundgang tagsüber. Der leichte Wind am Abend jedoch war dann so frisch, dass ich seit langer Zeit wiedereinmal die lange Hose ausgepackt habe. Ein Zustand der nicht lange anhielt, denn auf unserem weiteren Weg nach Norden in das rote Herz des Kontinents wurde es wieder heiß.
Dermassen heiß, dass sich die Menschen einer ganzen Stadt ihre Wohnungen unter Tage in ehemaligen Opalstollen eingerichtet haben. Diese Stadt heisst Coober Pedy und existiert nur, weil hier Opal gefunden wird. Das Geschäft mit dem Opalabbau ist aber offensichtlich eine reine Glückssache, sodass sich kommerzieller Abbau von grossen Unternehmen nicht lohnt und die Stadtverwaltung ausserdem Abbaugenehmigungen bis heute nur an Einzelpersonen vergibt die dann ihr Glück versuchen. Die Blüte des Opalabbau ist allerdings vorbei, nichtsdestotrotz zählt Coober Peedy nachwievor mehrere Tausend Einwohner. Die Abbaumethoden sind auch recht komisch. Entweder werden mit Bulldozern grossflächige Gruben ausgegraben oder man bohrt röhrenförmige, senkrechte und waagrechte Stollen deren Abraum mit riesigen Staubsaugern herausgesaugt wird. Diese Abraumhaufen muss man dann händisch nach Opal durchsuchen was “noodeling” genannt wird.
Stösst man auf eine ganze Ader ist es enfacher und gräbt ihr einfach händisch nach. Eine Arbeit also die viele Glücksritter angezogen, wenige davon reich, einige davon arm gemacht hat und die meisten halt einfach nur leben hat lassen. Wegen der Hitze lebt man dort meist in solchen selbst gebohrten Stollen da die Temperatur unter Tage immer gleich angenehm erträglich bleibt. Wir besichtigten also einiges wie z.B. den Underground Bookstore, die Untergrund Kirche, ein Untergrund Hotel und stiegen für die Nacht auch auf einem Untergrund Campingplatz ab. Auch komisch sein Zelt in einer künstlichen Höhle aufzustellen, aber eben angenehm temperiert.
Ansonsten wurden in der steinig wüstigen Kulisse der Umgebung Coober Pedy’s noch einige Filme wie z.B. “Mad Max - jenseits der Donnerkuppel” (mit Tina Turner) oder “Priscilla - Königin der Wüste” gedreht.

Diese Wüste hinter uns gelassen stiessen wir weiter ins Rote Herz des Kontinents vor wo auch die vielen lästigen Fliegen im Gesicht mehr werden. Die Vegetation ist immer wieder ein wenig unterschiedlich aber meist karg und auf dem typisch roten Sandboden.
Als erstes waren wir in “Kings Canyon” wo wir einen ordentlichen vormittäglichen Spaziergang gemacht haben bevor es zu heiss wurde und wir im klimatisierten Spaceship weiter zu diesem weltbekannten grossen Roten Stein fuhren. Der Australier benannte ihn “Ayers Rock”, die Ureinwohner “Uluru”. Ich will mich in diese Diskussion nicht einmischen und werde ihn mit meiner persönlichen Ansicht von politcal correctness einfach als das benennen was er ist: ein einzelner grosser Roter Stein - “The Red Rock”. Wir kamen am Nachmittag an und weil es so schön warm war sind wir auch gleich rundherum marschiert - sehr schlau. Zehn Kilometer in zweieinhalb Stunden, die Sonne im Zenit, so gut wie kein Schatten, aber brav Wasser mitgeschleppt und getrunken und alles auch sofort wieder rausgeschwitzt.
Was soll ich sonst über diesen roten Stein sagen? Man fährt Stunden durchs flache heisse Outback, dann taucht er in seiner Grösse am Horizont auf, aber man ist noch immer fast 40 Kilometer entfernt. Als wir dann nur noch einen knappen Kilometer davor standen habe ich schon einigermassen gestaunt über den Anblick obwohl es irgenwie keine Überraschung gibt, denn der Red Rock sieht genau so aus wie auf jedem einzelnen Bild das man so im Laufe seines Lebens von ihm zu sehen bekommt. Aber seine richtige Grösse erfasst man erst wenn man davor steht und das war schon sehr faszinierend. Wir haben ihn dann auch einmal mit dem Auto umrundet und dann noch ein -zweites Mal. Abends gab es natürlich die obligatorischen Fotos im Lichte der untergehenden Sonne am allgemeinen “Sunset View Point” und frühmorgens am Folgetag die selbigen im Lichte des Vollmondes mit Sternen darüber und leichtem Morgenlicht am Horizont dahinter. Anschliessend die farbliche Metamorphose des Steins im Licht der aufgehenden Sonne und in unserem Falle auch noch mit dem (fast Voll-)Mond darüber. Das ganze am ausgeschriebenen “Sunrise View Point” mit all den anderen Touristen in ihren Campervans, Jeeps und Großraumbussen.
Zum Glück verteilen sich die tagsüber alle ganz gut, sodass wir auch recht allein unterwegs sein können.
Spätvomittags sind wir dann auch noch zu den sogenannten “Olgas”, Aboriginal auch “Kata Tjuta” genannt, einer Felsgruppe in der Nähe (= nur 40 Kilometer weiter) die in ihrer gesamten Ausdehnung etwas grösser sind und zum Anschauen, quasi landschaftlich den abwechslungsreicheren Anblick bieten. Vor allem wenn man - so brav wie wir - auch hier eine mehrstündige Wanderung macht.
Am Rückweg umrundeten wir den roten Stein noch ein weiteres Mal mit dem Auto um ganz sicher zu gehen, dass wir ihn auch wirklich und ganz sicher gut gesehen haben. Nach gesamt 24 Stunden und NUR 100 Photos haben wir uns wieder auf die Socken gemacht und den grossen roten Stein am Horizont hinter uns verschwinden lassen.

Nächstes Ziel, vom red center nur 450 Kilometer nach Alice Springs. Ein Tag muss dort reichen denn dann gehts noch knappe 3000 km retour nach Sydney und für diese Strecke hätten wir gerne fünf Tage Zeit.

Ein tolles Erlebnis hier war der Besuch in der “School of the Air” wo Kinder vom Kindergartenalter bis zwölf Jahre, früher über Funk heute per Internetverbindung von ihren Lehrern unterrichtet werden. Das grösste Klassenzimmer der Welt, denn die Kinder darin sind bis zu 2000 (!!!) Kilometer voneinander entfernt.
Man stelle sich vor in München sitzen die Lehrer am Funkgerät/Internet und im Umkreis von Kopenhagen bis Neapel werden die dort verstreut lebenden 120 Kinder unterrichtet. Unfassbar, faszinierend und, und, und, … mir fehlen die Worte das zu beschreiben.
Überhaupt die Distanzen in diesem Land, alles konzentriert sich rundum, entlang der Küste dieser Insel und dazwischen drinnen … fast niemand und nichts! Aber auch diese Wenigen wollen gut versorgt sein, sowohl mit Bildung als auch medizinisch und dafür wurde vor über fünfzig Jahren der Royal Flying Doctor Service gegründet. Ein paar Stationen über das ganze Land verteilt und viel befestigte und unbefestigte Start-/Landemöglichkeiten. Und wieder diese unglaublichen Entfernungen und so wenige Menschen.
Wenn unsereins schnell mal beim Nachbar vorbeischaut oder etwas einkaufen will zahlt es sich meist nicht aus dafür das Fahrrad zu nehmen, hier im Outback werden solche Besuche sehr langfristig geplant, denn mehrere hundert Kilometer am Stück und grossteils auf Schotter zu fahren macht man nicht einfach jedes Monat.
Ich habe jetzt etwas mehr Verständnis für die ganzen Japaner die in 10 Tagen ganz Europa gesehen haben. Wien und Salzburg an einem Tag ist ja kein Problem - was sind schon 300 Kilometer. Da geht sich am Wochenende auch noch schnell Berlin und Paris aus ;-)

Es ist Samstag Nachmittag, wir kaufen noch schnell ein wenig frisches Obst und Gemüse für die nächsten 3000 Kilometer ein und weil ich zufällig mit vollem Lenkeinschlag geparkt hatte, fallen mir die Innenseiten unserer Vorderreifen auf, die bis zum Drahtgeflecht abgefahren sind. Offensichtlich ein gröberes Spurproblem unseres Autos.
Die schlechte Nachricht: vor Montag richtet uns das keiner.
Die gute Nachricht: wir haben es bemerkt bevor uns der Reifen bei 130 km/h irgendwo im Nirgendwo geplatzt ist.

Der Dank gilt wiedereinmal allen unseren Schutzengerl die wir dabei haben.

Also noch zwei Nächte in Alice Springs am Campingplatz, ein Besuch im Desert Park mit sehr interessanter Greifvogelvorführung und sympatische, lustige holländische und dänische Reisende mit denen wir diese “extra Abende” verbringen durften.
Unser “Spaceship Ground Staff” hat uns letztendlich telefonisch gut unterstützt und der ausgewanderte Grieche mit seiner Werkstatt hat uns gleich Montag Vormittag wieder flott machen können. Der Rest waren Sitzfleisch und drei Tage für 2800 Kilometer. Wie schon die vergangenen zwei Monate sind wir nur bei Tageslicht gefahren, um neben unzähligen Fliegen nicht auch noch ein selbstmordwilliges Kangaroo auf der Windschutzscheibe kleben zu haben. Das sollen die Trucks und Roadtrains über Nacht erledigen die haben die entsprechenden Stossstangen dafür.

Gut in Sydney angekommen haben wir einen Tag am Strand entspannt, eine Vorstellung in der Oper besucht und unseren Espacio am Spaceshipbahnhof zurückgegeben, wo wir uns vor lauter Begeisterung und weil es wirklich eine tolle Art hier zu Reisen ist, gleich die nächsten zwei gesichert haben. Eines für zwei Wochen in Tasmanien und noch eines für einen Monat in Neuseeland im April.

und HIER gehts zu den Bildern


geschrieben von Katharina (22. März 2009)
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Jetzt wo wir schon über sechs monate weg sind und damit auch die Halbzeit hinter uns gebracht haben will ich hier ein paar Gedanken und Fragen zu unserer Reise beantworten.

Wie ist das Reisen zu zweit 24/7?
Diese frage ist eigentlich mit sehr gut zu beantworten. Da wir ja auch in wien schon einige zeit zusammen gelebt haben, teilen wir eine wirklich gute basis, ähnliche empfindungen und verstehen uns super. Viele haben mich schon vor der abreise gefragt ob ich mich vor der nähe (jeden tag, 365 mal) fürchte. Fürchten, nein, respekt hatte ich schon davor obwohl ich mir bis dahin auch nie, gedanken darüber gemacht habe, so sicher war ich mir das wir das ohne probleme meistern.
Es gibt natürlich hin und wieder kleinere Meinungsverschiedenheiten bzw. einer von uns ist einmal schlecht gelaunt. Wobei ich wirklich sagen muss, dass johannes noch ausgeglichener ist als ich und wenn jemand schlecht gelaunt ist, ich das bin. Aber wir verstehen uns wirklich gut und können den reisealltag gut miteinander bewältigen. Hoffen wir dass, das so bleibt :-))

Wie ist es mit dem im Auto leben?

Das geht eigentlich auch besser als erwartet. Wir haben uns mit unserem spaceship ein sehr intelligentes und sehr clever designtes auto ausgesucht.
Hier also ein “Autotag”:
Wir stehen in der früh auf und meistens holen wir dann für mich einen kaffee bevor wir einen frühstücksplatz für uns suchen. Nach dem frühstück wird abgewaschen, alles verstaut und dann cruisen wir weiter.
Meistens wissen wir welche strecke und somit welche “sehenswürdigkeiten, tiere, attraktionen, u.s.w.” am weg liegen. So gegen fünf suchen wir uns dann meisten einen geeigneten schlafplatz der folgenden kriterien entsprechen muss. Ein klo in der nähe, dusche ist eine draufgabe, einen wenn möglich windstillen platz zum kochen, sitzen und essen. Wichtig ist natürlich bei regen, dass der platz auch noch überdacht ist, was nicht unerheblich ist da wir ja doch immer wieder regen hatten. Meistens gehen wir bald nach essen und sonnenuntergang schlafen ausser wir schauen noch eine DVD. Mittlerweile haben wir schon gut 2 monate im auto am buckel (dazwischen waren wir immer wieder einmal bei freunden wo wir uns an einem bett und einer heissen dusche erfreuen durften). Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich meine “eigenen vier wände=das auto” bevorzuge als dauernd in irgendwelchen hostels abzusteigen. Von einem ort zum nächsten so wie wir es in asien hatten und auch in südamerika wieder haben werden. Da ist so ein camperauto eine sehr gelungene abwechslung.

Beschreibung und Funktionalität unseres autos:

Vorne:
Sehr genial ist, dass wir ein kabel im auto haben, an dem wir den I-Pod anstecken können und daher auf langen strecken unsere eigene musik hören. Vorne liegen im handschuhfach unsere DVDs und in der mittelkonsole unsere handys, das geld, das gps, unsere sonnenbrillen und alles was man sonst noch so dauernd braucht. Vor mir auf der ablage liegen unsere reiseführer und meine frauenmagazine (gala, seitenblicke, woman - nur halt die australischen Ausgaben, die hier OK, Famous und Who heissen). Unter der Mittelkonsole liegt unsere australienkarte wo auch alle rest-areas und campingplätze eingezeichnet sind. Damit finden wir meistens unsere schlafplätze. Hinter johannes’ sitz, liegen die campingsessel, der tisch, unser strandkorb der als schmutzwäschekorb herhalten muss und ein grosser extra gekaufter kochtopf. An der kopflehne hängt ein plastiksackerl für unseren abfall der so im laufe eines tages anfällt. Zwischen uns steht dann noch mein rucksack, unsere trinkflasche, die kamera und der vitus.

Hinten:
Hinter meinem sitz steht unsere kühlbox, die wir als solche zwar noch nie verwendet haben, die aber als stauraum für lebensmittel dient. Davor stehen immer genug wasser-flaschen und kanister und unser biervorrat. Daneben ist noch eine sitzbank für 2 personen, da man das auro zu viert nützen könnte, zumindest zum fahren, denn fürs schlafen geht sich das nicht aus. Auf dieser sitzbank liegen unsere handtücher, badezeug und ein paar kleidungsstücke, daneben unsere waschtascherl und eine kiste mit obst, gemüse und gewürzen. Davor steht unser wein und unsere lebensmittel. Ab der Bank nach hinten fängt die liegefläche an, auf der untertags unser bodyboard und nachts wir liegen. Seitlich oben im wageninneren ist der dvd player montiert. Zu jedem gemieteten spaceship kann man sich auch noch 4 DVDs aussuchen und wenn man am weg andere spaceships trifft, kann man die schon geschauten filme tauschen. Wir haben ein paar mehr DVDs mit, die wir uns von meiner freundin daniella in Sydney ausgeborgt haben. Unter der liegefläche findet man 2 kocher, unser geschirr, servietten und alles was man so zum kochen, essen und wieder abwaschen braucht. Daneben findet man auch noch unseren kühlschrank in den für seine größe wirklich viel reingeht. Hinten, ebenfalls unter der liegefläche gibts dann noch einen tiefen kofferraum in dem wir unsere rucksäcke, die flossen, meinen schlafsack und ein paar bücher untergebracht haben.
Sehr genial ist auch, das alle unsere scheiben getönt sind und wir innen für alle seiten zusätzlich vorhänge haben, die das ins auto schauen unmöglich machen. Wenn es sehr heiss ist haben wir auch die möglichkeit, den kofferraumdeckel aufzuklappen und eine art zelt inkl fenstern mit moskitonetz aussen anzuklicken und quasi offen und mit dem kopf draussen zu schlafen.

Geht mir die arbeit ab oder ist man zu beschäftigt mit dem reise planen ?

Ich muss gestehen, dass mich die arbeit, kollegen und mitarbeiter die ersten paar monate schon noch sehr beschäftigt haben, weil man kann ja auch nicht von einem tag auf den anderen, etwas das einen jahrelang (2,5) beschäftigt hat einfach ad acta legen. Das wird weniger und mit der zeit ist der job dann weit weg.
Aber auch wenn im moment die reise meine beschäftigung ist, freue ich mich trotzdem auch wieder auf eine neue berufliche herausforderung wenn ich wieder im lande bin.
Also wer etwas weiss, bin ab oktober 2009 wieder einsatzbereit :-)
die jetzige “arbeit” besteht aus planen der route der weiteren Tage, das reservieren von hotels, organisieren von tickets für veranstaltungen, öffentliche verkehrsmittel und flüge u.s.w.
In der verbleibenden Zeit versucht man das gesehene und erlebte zu verarbeiten.

Kann die realität mit unseren vorstellungen mithalten ?

Die realität kann auf jeden fall mit unseren vorstellungen mithalten, da reisen ja wirklich eine große leidenschaft von uns beiden ist. Noch dazu sind wir realisten und haben im großen und ganzen die reise mit allen details (in welchem land bleiben wir wie lange, wieviel geld werden wir brauchen u.v.m) gut geplant. Alles weitere gilt dann als erfahrung oder erlebnis und davon berichten wir ja eh extra. ;-)

Geniesst ihr die reise und könnt ihr viele erfahrungen sammeln ?

Diese frage lässt sich eindeutig mit ja beantworten. Diese reise ist ein traum der schon lange vorallem in meinem unterbewusstsein herumschwirrt und jetzt mit dem richtigen partner wahr geworden ist. Wir reisen in länder oder sehen städte die ich immer schon sehen wollte. Wir haben definitiv unseren kindern einmal viele geschichten zu erzählen und viele photos zu zeigen.
Erfahrungen und eindrücke sammeln wir jeden tag, treffen auf menschen in fremden kulturen, lernen neue freunde kennen und sehen wunderschöne landschaften.

Wie fühlt es sich an wenn Reisen/Urlaub zum Alltag wird ?

Diese frage ist irgendwie schwierig zu beantworten, da dieses jahr/diese reise nicht zum alltag werden kann, bei dem was man alles erlebt. Sich die länder, menschen, kultur, die art wie wir reisen auch immer wieder verändert.
Man kann auf jeden fall sagen, das urlaub und reisen auch 2 unterschiedliche sachen sind. Urlaub war z.B. Bali als wir mami und peter getroffen haben und mit ihnen nicht nur, aber auch faul am strand gelegen sind. Reisen ist nicht nur urlaub, sondern planen was man sich wann anschaut, keine zeit vergeuden und soviel wie möglich sehen. Meist wenn wir bei freunden station gemacht haben (z.b. bei den foxes in bangkok oder bei fliss in sydney), nützten wir diese zeit eines mehrtägigen Stopps, das gereiste zu verarbeiten. (Urlaub vom Reisen sozusagen :-) also ein paar Stunden fern zu sehen, zu kochen, alltag zu erleben) Ich glaube überhaupt, dass erst ein längerer aufenthalt in einem land einen ganz anderen blick darauf zulässt bzw. wenn man von einer kultur in die andere reist manchmal entäuscht wird weil man es anders erwartet hat.

Ich bereue meine entscheidung keine sekunde weg gefahren zu sein. Vorallem verstärkt durch den aspekt finanz- und wirtschaftskrise. Wir sind froh unser geld einfach so auszugeben und es nicht anderweitig zu verlieren. Was ich vermisse und mir wirklich fehlt sind familie und freunde. Gemütliche abende bei interessanten gesprächen natürlich bei gutem essen und wein, meine mädlabende und ttt abende (trink,tanz,tschick).
Auch lernt man die basics wieder sehr zu schätzen, wie z.B. ein grosses Zuhause, warme dusche, gutes eigenes bett, strom u.s.w. vorallem in ländern wie indien und nepal mussten wir feststellen wie privilegiert wir leben und auch dafür sind wir sehr dankbar.

Kontakt mit der Heimat, Familie und Freunden - kurz: EUCH!

Ich kann nur sagen: “Es lebe das Internet”, das macht alles schon sehr leicht. In wenigen sekunden ist eine geschriebene Nachricht am Ziel, in oft wenigen Stunden oder Tagen drauf ist sie gelesen und vielleicht auch schon beantwortet. Auf diesem Weg bekommen wir auch von zu hause viel mit was so passiert.
Danke daher auf diesem Weg auch wieder einmal an alle die uns immer wieder brav schreiben. Wir freuen uns immer wieder sehr darüber und brauchen das auch sehr.

Zuletzt auch noch an alle Nichtschreiber die trotzdem alles lesen: “schön, dass ihr uns verfolgt, aber bitte lasst es uns auch wissen!” da wo KOMMENTAR steht, einfach draufklicken und kommentieren.
Denn auch dafür haben wir ja diesen Blog eingerichtet. Am Schluss wird es wie ein grosses “Gästebuch” eine tolle Erinnerung an unsere grosse Reise sein mit Euch allen als Gäste die uns dieses Jahr rund um die Welt begleitet haben.


geschrieben von Johannes (14. März 2009)
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Wenn man so mit dem Auto durch Australien fährt, verschiebt sich täglich ab einer gewissen Zeit am späteren Nachmittag die Konzentration immer darauf einen geeigneten Nachtplatz zu finden wo man - noch bei Tageslicht - auch das Abendessen kochen und gemütlich essen kann. Neben dem Ausschlusskriterium eines “No Camping or overnight staying” - Schildes sollte es nicht zu nahe am Verkehr, aber nicht zu weit im finsteren Wald sein, eine öffentliche Toilette vielleicht sogar mit Dusche in der Nähe haben und ein gemütlicher Tisch mit sauberer Bank wäre dann noch perfekt. Das alles gefunden, gekocht, gegessen und den Abwasch gemacht bleibt oft nicht viel übrig als maximal eine DVD anzuschauen und zu schlafen. Bei Zeiten sind wir auch schon mal (ohne Film) so um acht Uhr Abends im Bett gelegen und haben geschlafen. Sehr viel später als zehn Uhr nachts war es aber nie, ausser man kommt z.B. mit einem belgischen Backpackerpärchen ins quatschen, dann gesellt sich ein Paar aus Tirol dazu und plötzlich wird es zwei Uhr Früh.

Wieder nicht ausgeschlafen, wollten wir ja eigentlich den Tag von der Früh weg herausfinden warum die Blue Mountains Blue Mountains heissen aber so gingen wir es eben erst mittags, dafür aber zu viert an. Nach einem gemütlichen Spaziernachmittag an mehreren schönen Aussichtspunkten und Seilbahnfahrten über eine tiefe Schlucht gaben wir uns zum Tagesabschluss auch noch den Dokumentarfilm “The Edge” im örtlichen IMAX-Kino auf der Grossbildleinwand. Danach begann wiedereinmal die schon erwähnte Suche nach einem geeigneten Nachtplatz, Abendessenkochen, schlafen u.s.w. … aber kaum gekocht treibt uns ein plötzlicher Regenguss in den zum Glück vorhandenen Unterstand. Zu unseren Belgiern Josephine und Frederic gesellen sich dann plötzlich Daniela und Michael aus Niederösterreich … und wieder nix mit schlafen gehen. Nach dem folgenden gemeinsamen Frühstück zu sechst verbrachten, bzw. verwanderten wir den Tag kilometerweise durch die wunderschöne Kulisse der Blauen Berge und Abendessen gab es diesmal zu acht nachdem wir tagsüber ein weiteres Reisepaar aus Belgien aufgetrieben hatten. Und schlafen? - wieder nix, dafür tranken wir gemütlich alles aus was wir so in unseren Autos fanden => “blau in den Bergen” und versuchten gesanglich noch ein wenig Österreich-Werbung in Belgien zu betreiben. “The best of Austropop” in den Blue Mountains bis gut zwei Uhr früh.
In weiterer Folge trennten sich dann aber unsere Wege und wir sind weiter nach Victoria. Dieser sprichwörtlich “brandheisse” Bundesstaat hat sich Landschaftlich bisher nicht wirklich von New South Wales oder Queensland abgehoben ausser, dass es etwas hügeliger war. Knappe 150 Kilometer östlich von Melbourne aber wechselten die Wiesen ihre relativ grüne Farbe plötzlich gegen ein dürres goldgelb ein. Es scheint hier die vergangenen Wochen wirklich recht trocken gewesen zu sein, von den berichteten katastrophalen Bränden haben wir aber zum Glück nichts gesehen.
In und um Melbourne verbrachten wir zwei gemütliche Abende mit Tegan, mit der wir ja schon vier Tage im überfluteten Outback gesteckt sind.
Und durch die unermüdlichen Bemühungen der eigenen Verwandtschaft uns mit Kontakten entlang unserer Route zu versorgen kamen wir in Melbourne auch wiedereinmal zu drei (Luxus-)Nächten in einem echten Bett mit Familienanschluss. Obwohl gerade einmal eine Woche zuvor Tochter Nummer vier auf die Welt kam wurden wir herzlich aufgenommen und mitversorgt. Danke Aglae und Phillip, dass wir so einfach kommen und bleiben durften!
Einen besonders schönen Tagesausflug von Melbourne aus erlebten wir auf Phillip Island wo es neben der Seelöwen Kolonie “Seal Rocks” mit tausenden dieser fetten Würste täglich zur Abendddämmerung das besondere Naturschauspiel einer Pinguin Parade zu beobachten gibt. Nach bis zu mehreren Wochen schwimmender und tauchender Fischjagd kommen nach Sonnenuntergang die süssen kleinen Zwergpinguine aus dem Wasser und watscheln teilweise vollgefressenen mit schwerem Gang über den Strand zu ihren Nistplätzen. Sehr sehr süss!
Inzwischen beginnt uns wiedereinmal die Zeit zu kurz zu werden und wir ziehen westwärts auf die “Great Ocean Road”. Immer schön an der Küste, wunderschön entlang der steilen Sandsteinklippen, gesäumt von Parkplätzen und sehr schönen Look Outs. Offensichtlich eine Gegend mit viel selbstfahrenden Toristen, da Warntafeln ständig auf den Linksverkehr in Australien aufmerksam machen (drive left in Australia) und langsame Autos laufend ersucht werden links ran zu fahren um den schnelleren Verkehr überholen zu lassen (slow vehicle turnout). Man könnte meinen es herrscht hohe Idiotendichte. Zu unserem Glück war es aber so herbstlich kalt und regnerisch, dass sich der Verkehr in Grenzen hielt und es zu keinen Idiotenbegegnungen kam. Ganz im Gegenteil. Wir begeneten nur Einheimischen und das endlich sogar in freier Wildbahn. Durch den küstennahen Wald fahrend sahen wir immer wieder Koalas in den Bäumen sitzen, meist schlafend (Energie sparen) oder essend (Energie zuführen). War auch klar, denn recht viel anderes machen die kuscheligen Fellknäuel ja auch nicht. Die armen waren nur alle ziemlich angeregnet, aber zum Teil konnten wir fast bis einen Meter an sie ran - wenn der Baum nicht zu hoch war.

Über Mittag waren wir dann im Gebiet rund um die sogenannten zwölf Apostel von denen heute eigentlich nur noch acht übrig sind. Es handelt sich dabei um alleinstehende Felsnadeln, die durch die ständige Erosion von Wind, Wasser und Wetter von den Felsklippen abgetrennt wurden.
Als kleine Draufgabe habe ich mir auch noch einen 15 minütigen Helikopterflug mit einem eierspeisgelben Robinson R44 geleistet. Obwohl ich hinter den Piloten gesetzt wurde und damit nicht wirklich den optimalen Ausblick hatte war es ein tolles Erlebnis. Erstaunt musste ich auch feststellen, wie ruhig der kleine viersitzige Zimmerventilator bei diesen strengen Windverhältnissen zu fliegen war. Gar nicht so schlecht für ein Amerikanisches Design.
Nach einer weiteren sehr windig frischen Nacht ohne Regen verliessen wir Victoria in den trockensten Bundesstaat nach South Australia, der sich auch “The Festival State” nennt, aber das ist eine andere Geschichte …


geschrieben von Katharina (8. März 2009)
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After leaving Bali in the evening of december 30 we arrived in Kuala Lumpur and decided to stay at Mc Donald’s at the airport until the first bus at 04:30 brought us to the city center. From there we took the monorail and then a taxi to catch our bus to Singapore, leaving at 8 a.m. There we met christina and her husband - the newly weds (the journalist of the newspaper we write for once a week) and we a had a Singapore Sling Cocktail at the Ruffles Hotel. After only three hours in SIN we headed already to the airport again and left for Sydney where we arrived on january 1st at 6.30 a.m.
I can tell you, when we arrived we felt like having a hangover without drinking bevore. Well but we made it and there was even someone who picked us up at that early morning.
A big THANKS to Fliss.
The first thing we did was driving over Sydney harbour bridge and taking some pictures of the opera house and the harbour. The rest of the day we spent at the beach and relaxed. At least we stayed for 12 days with Fliss’ family and they really gave us a very warm welcome. We did a lot of sightseeing (Taronga Zoo, Sydney tower, Paddington market, different districts from SYD like Bondi beach, Balmoral, Malmaine, Manly beach …). My favorite thing was taking the ferry and enjoy the scenery of Sydney harbour. We also met my friend Daniella who I met 8 years ago in Barcelona when I was working there. So we catched up with her and her husband Shane and had a really nice evening at a japanese restaurant and they even invited us to stay with them overnight.
Because I wanted to go dancing they organized the opening of the Sydney festival at on of these evenings. ;-) Again we met Daniella and Fliss and some of their friends (only girls). Lucky Johannes!!! After we have seen Grace Jones live in concert we went dancing. I had such a good time.
The day after Fliss’ Dad invited us to go sailing around Sydney harbour for a day. I was excited because I have never been sailing before and it was a great day we started at nood and again we had another beautiful view at the opera house and the bridge. We stopped in a little bay near Manly and had late lunch on the boat before we sailed back.
Thanks for the great opportunity to go sailing, we had an amazing time.
Next we flew to brisbane where we got our car (in which we live since then for 2,5 months until mid of March). After discouvering Brissie we visited Paul and Lea (who we met in Lao and Bali while their 3 months Asia trip) in Byron Bay and spent some really fun days with them.
When you are in byron bay and you see everyone surfing, you have to try it yourself and so we took our first surf lesson. Even though it was raining we really had a good time and even managed to stand on the surf board as we were promised. Who would have thought …

Our original plan for Australia was driving through the outback to Alice Springs, see Ayers Rock/Uluru and traveling down the westcoast to Perth than Adelaide Melbourne and back again to Sydney.
So we started and drove three days through Queenslands Outback which was not that dusty and dry as we expected. It was very green and wet as well because it was raining. No actually it was pooring and it has not rained like this for the last 20 years. We should have known that its still rainy season in the tropics. Because of that we had to stop at McKinlay, a village with 30 inhabitants, a pub (the Walkabout Creek Hotel & Pub from the Film “Crocodile Dundee”), a small caravan park, a fuelstation and a police office with exactly 1 single officer!!! We had to stop because the little creek behind the village flooded the street. This should happen a couple of times during the following days and we were told that we probally would have to wait for another 3 days till the water goes down again and we could move on.
Our luck, overnight the water went down and we went on to Mount Isa. But after we discovered in Mt. Isa that there was no possibility to go any further west probably for days and that the schockers of our car had to be changed, we decided to turn around forget about the westcoast. Actually it took as another 5 days to reach the eastcoast, a distance that usually needs only one and a half day to drive, when you are not hit by flooded roads again and again and again … But one good thing about beeing stuck was meeting really awesome people, all with the same Problem: Ellen and Petra from Germany, Tegan from Australia, Sas and Debby from Holland and Fabian and Wiebke also german. We spent most of these days together and we all were happy to have met each other, to play cards, prepare meals and eat together, check in as a group at camping sites and we even spent Australia Day together.
Our stations of this odyssee were Cloncurry, Julia Creek, Winton, Hughenden, Charterstowers, who do not know all this places in the Outback? We do ;-)

After the civilisation had us back we stayed in Townsville for three days. Said good bye to everyone, went to the internet, supermarket, made our laundry and got our car changed. Next destination Airley beach and Whitsunday islands. On our way we stopped at a wildlife sancturay even though it rained and met wombats, koalas and crocodiles. We also saw our first crocodile feeding there. Arriving in airlie beach we booked a boattrip to the whitsundays but due to the wheather we had to wait for 2 days. So we spent these days in shopping malls, internet cafes … etc. and waited for the time to pass. During a break from the rain we went to dingo beach for a walk where we collected shells. It is really hard if it rains all the time because australia definitly an outdoor country. They have a lot of nature (landscape and animals) and outdoor activities but sitting in a car the whole day and watching the rain was not that much fun. Unfortunately the wheather did not change and we decided to move on after we were informed that our boat trip was cancelled. So we drove to Eungella National Park where we hoped to see the very shy platypus. We could not even see one at Taronga Zoo in Sydney. It still rained when we arrived but anyway we had to get out and did a very nice walk and then waited to spot a platypus and yes we did. It was so cool and we even managed to make some pictures. The next days we passed Rockhampton with the Capricorn caves and a Crocodile farm where we could learn about and saw a lot of these huge and scary animals. They also sell crocodile meat and so johannes tried crocodile.
Next we visited Town of 1770/Agnes Water where we had the first nice and sunny day after a long time so we decided to stay and spent the day at the beach. we also bought a body bord and especially johannes loves it. Bundaberg, the next city where we stopped to see the beach of Mon Repos where sea turtels lay their eggs and 8 weeks later the baby turtles hatch and you can be part of it and watch this wonder of nature. It was amazing, I mean we had to wait for some hours in the dark but it was definitley worth it to see the cute little creatures hatching and finding their way over the beach into the big big ocean from where one out of 1000 will be back at the same beach in 30 years to lay eggs themselves …
We also visited the Bundaberg rum distillery but I can not recommend it, it was not really worth the entrance fee.

That was my first australian review and the next one will follow …